Rückenschmerzen – Was tun?

27 März 2012
Verfasser Franzi

Stechende Rückenschmerzen jagen Dir in die Lendenwirbelsäule, Deine Rückenmuskeln kontrahieren blitzschnell. Binnen Sekunden mutierst Du durch die Rückenschmerzen von einem stattlichen Kerl zu einem bedauernswerten Jammerlappen. Sie quälen das Kreuz und machen es dabei sozusagen kreuzunglücklich. Trotzdem kann man Rückenschmerzen ganz einfach vermeiden und dafür sorgen, dass sie kein zweites Mal auftreten. Was Du für Deinen Rücken tun kannst und wie Du die lästigen Schmerzen los wirst, erfährst Du in diesem Blogbeitrag. Das Lesen lohnt sich also! 



Bildquellenangabe: Michael Hohmann  / pixelio.de


80 Prozent aller Bundesbürger leiden früher oder später in ihrem Leben wenigstens einmal an Rückenschmerzen. In den meisten Fällen ist es zum Glück nichts Ernstes. Dabei sprechen Experten von unspezifischen Schmerzen, da Ärzte trotzt Computer- und Kernspintomografie keine Ursache für das Leiden finden können – Und das ist in jeder Hinsicht unbefriedigend, denn Rückenschmerzen sind das Volksleiden Nummer Eins. Nach Erkältungskrankheiten sind Qualen mit dem Rücken der häufigste Grund für einen Arztbesuch und sogar der häufigste für Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Da stellt sich natürlich die Frage: Warum macht uns unser Rücken solche Probleme?

Der Beginn fast aller Rückenschmerzen sind bloße Muskelverspannungen. Um diese zu bekämpfen, müssten Betroffene einfach ihren Rücken stärken – Doch genau daran hapert es. Denn Deutsche bewegen sich viel zu wenig. Mindestens 17 Millionen Erwerbstätige in Deutschland arbeiten im Sitzen. Und laut einer aktuellen Umfrage treiben 34 Prozent der Deutschen nur einmal in der Woche  oder seltener Sport – und das nimmt uns unser Rücken krumm: Die Muskeln erschlaffen, die Bänder müssen die Haltefunktionen übernehmen und sind damit überfordert, Schon- und Fehlhaltungen schleichen sich ein. So sind Verspannungen und Rückenschmerzen vorprogrammiert.  Tröstlich ist jedoch, dass dieses Leiden nach spätestens drei Monaten meistens von allein wieder verschwindet. Aber aufgepasst: Es besteht die Gefahr, dass die Rückenschmerzen in kürzeren Abständen wiederkehren und sogar chronisch werden. Übrigens: Nicht nur körperliche Schwäche kann zu Rückenleiden führen, sondern auch psychologische Probleme. So sind Stress und Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation oft unterschätzte Risikofaktoren im Bereich Rückenschmerzen.

Also: Ab jetzt heißt es: Aktiv bleiben, den Kopf nicht hängen lassen und auch bei leichten Schmerzen im Rücken weiter bewegen.

Doch trotzdem kann es passieren, dass Du auch beim regelmäßigen Sporttreiben Rückenschmerzen bekommst – und auch das ist kein Widerspruch. Wer ab und an nach Feierabend eine kurze Runde joggt, kann einen passiven Alltag nicht kompensieren. So ist der Betroffene vielleicht zwei von 168 Wochenstunden aktiv – und das ist zu wenig. Personen, die im Sitzen arbeiten, sollten ihren Sport am besten 'portionsweise' ausführen. So kannst Du in der Mittagspause zum Beispiel 10 Minuten flott um den Block gehen oder anstatt den Fahrstuhl zu nehmen, Treppensteigen.

Wenn Du schon öfter Rückenschmerzen hattest, solltest Du noch mehr für Deinen Körper tun – wie etwa Krafttraining im Fitnessstudio. Bereits in wenigen Wochen geht es danach 70 Prozent der Patienten wieder besser – und das ist ziemlich paradox, denn in so kurzer Zeit baut sich kein Muskel auf. Die Effekte beruhen jedoch darauf, dass die Rückenmuskeln wieder besser zusammenarbeiten. Für ein nachhaltiges Training jedoch, braucht ein wenig länger. 20 Wochen Muskelaufbau, Crunches und Übungen zur Rumpfstabilisierung unterstützen Deinen Rücken und helfen, lästige Schmerzen fernzuhalten.


Bildquellenangabe: Ute Gräske  / pixelio.de


Das perfekte Sixpack

19 März 2012
Verfasser Franzi

Der Sommer kommt. Jetzt heißt es nicht nur Bikinifigur für die Damen, sondern auch Sixpack für die Männer – und dieses will hart erkämpft sein. Die meisten Herren trainieren ihre Bauchmuskeln durch eine simple und effektive Übung, den Sit-Ups. Doch um das Sixpack besser zu definieren, solltest Du auch die den Bauch umgebene Muskulatur stärken, denn Rücken- und Gesäßmuskeln stabilisieren den gesamten Rumpf und lassen Dich Deine Bauchübungen sicherer ausführen. Deshalb stellen wir Dir in diesem Blogbeitrag drei Muskelübungen vor, mit denen Du Deinen Traum vom Sixpack sicher bald erreicht hast. 


Bildquelle: england_is_great  / pixelio.de



Übung 1:

Für das Training der unteren Bauchmuskulatur ist ein Gymnastikball das ideale Hilfsmittel. Begib Dich dazu in die Liegestützposition und lege Deine Füße auf den Ball. Anschließend führst Du Deinen Blick nach oben und formst unter Muskelanspannung ein leichtes Hohlkreuz. Jetzt hebst Du das Becken, sodass der Körper in eine ähnliche Position wie beim Handstand gelangt. Blicke nun in Richtung Boden und zieh Deine Knie zur Brust. So nähert sich der Ball den Händen. Halte diese Position kurz und bewege anschließend Deine Beine zurück zur Ausgangsposition.

  • Wiederholungen: dreimal 8 bis 15 Wiederholungen
  • Effektiv für: gerade Bauchmuskeln, Gesäßmuskeln, Rückenstrecker, Lendenmuskeln, Darmbeinmuskel


Übung 2:

Bei Übung zwei legst Du Dich in Rückenlage auf den Gymnastikball (oberhalb des Steißbeins) und hebst die Hände hinter den Kopf. Anschließend stellst Du Deine Füße parallel auf den Boden und richtest Deine Knie im rechten Winkel aus. So kann die Bauchmuskulatur über die gesamte Länge trainiert werden. Führe das rechte Bein diagonal dem linken Ellenbogen entgehen und achte dabei darauf, dass das andere Bein die einzige Verbindung zum Boden ist.

  • Wiederholungen: So viel es geht, Seitenwechsel, dreimal pro Seite
  • Effektiv für: gerade und schräge Bauchmuskeln, Lendenmuskeln, Darmbeinmuskel


Übung 3:

Für die dritte Übung musst Du Dich in den Seitstütz legen, während das Gewicht auf dem Fuß und dem Unterarm einer Seite lastet. Das andere Bein hebst Du währenddessen gestreckt an und der freie Arm reckt sich erst vollständig nach oben. Dann greifst Du mit der Hand in einer bogenförmigen Bewegung unter Deinem Körper hindurch nach hinten. Dieser Bewegung folgst Du mit dem Kopf und atmest bei der Rotation aus. Das Einatmen führst Du aus, wenn sich Dein Arm wieder auf dem Weg nach oben befindet.

  • Wiederholungen: dreimal 10 Wiederholungen pro Seite
  • Effektiv für: gerade und schräge Bauchmuskeln, Gesäßmuskeln, Rückenstrecker, Multifidus

Wann wird Laufen ungesund?

12 März 2012
Verfasser Franzi

Quelle: fitforfun.de

Du suchst einen einfachen Weg, um den Alltag hinter Dir zu lassen und nebenbei auf einfache Weise den Körper zu stärken? Dann ist Laufen genau das richtige Training für Dich. Doch vorsicht: Mit vielen Kilometern kommen auch oft Beschwerden. Viele Läufer, die regelmäßig joggen, klagen über Schmerzen. Natürlich – Muskelkater kennt jeder, aber durch die hohen Belastungen können auch dauerhafte Beschwerden auftreten. Doch was kann man tun, wenn das Knie schmerzt, der Rücken weh tut oder das lästige Asthma sich zurückmeldet?

Knieschmerzen

Während des Laufens werden viele Läufer von Schmerzen im Bereich des Knies oder kurz unterhalb der Kniescheibe gequält. Diese Leiden treten meist bei längeren Distanzen oder beim Treppensteigen direkt nach Trainingseinheiten auf. Auch bei längerer gebeugter Kniehaltung klagen viele Läufer über Schmerzen im Knie. Die Ursache dieses Leidens ist häufig eine Schwellung des Gelenkknorpels, das durch den Gleitdruck der Kniescheibe hervorgerufen wird.

Durch eine Behandlung können diese unangenehmen Beschwerden fast vollständig verheilen – aber dafür ist Geduld erforderlich. Deshalb lässt sich eine längere Trainingspause kaum vermeiden. Durch eine Stärkung der hinteren Oberschenkelmuskulatur und eine bessere Dehnung der vorderen lässt sich die Belastung des Knies reduzieren. Aber auch die richtigen Schuhe können Beschwerden minimieren. Dabei sollten diese auf Laufstil und Gewicht des Joggers abgestimmt sein.

Sollten sich Deine Knieschmerzen trotz einer ausführlichen Behandlung nicht verbessern, bleibt Dir wahrscheinlich keine andere Wahl, als Deinen Sport zu wechseln. So solltest Du auf Sportarten ausweichen, die eine geringere Stoßbelastung für das Kniegelenk bedeuten, wie etwa Schwimmen, Aqua-Jogging oder Radfahren.

Schmerzen im Rücken

Neben Knieschmerzen klagen viele Jogger über Rückenprobleme. Aber eins sollte dabei gesagten sein: Joggen ist in der Regel weder die Ursache für Rückenschmerzen noch bringt es dir langersehnte Entlastung mit sich. Das liegt daran, dass Laufen ein Ausdauersport ist und somit primär Trainingseffekte auf das Orangsystem, aber kaum auf den Bewegungsapparat, hat. Trotzdem treten beim Joggen hohe Kräfte auf – bei jedem Schritt das Zwei- bis Dreifache des eigenen Körpergewichts. Dabei muss der Körper vor allem über längere Strecken frei im Raum, auf unebenen Boden und bei Gefälle stabilisert werden. Sollte die Muskulatur von Hüfte, Rumpf und Becken damit überfordert sein, treten Ausweichbewegungen auf, die sich als lokale Überbelastungen bemerkbar machen.

Gegen Rückenschmerzen hilft nur eins – die gezielte Stärkung der entsprechenden Muskulatur. Das bedeutet: Mindestens zweimal die Woche solltest Du Deine Bauch- und Rückenmuskulatur ausreichend trainieren. Dabei musst Du nicht nur auf Kraftsport setzen, sondern kannst auch komplexe Sportarten wie Klettern, Skilanglauf oder Schwimmen in Augenschein nehmen, denn diese erfordern eine hohe Körperspannung und trainieren den Rumpf so automatisch mit.

Asthma

Asthmatiker scheuen oft hohe Anstrengungen – doch das muss nicht sein! Mit einem guten Trainingsplan und ärztlicher Untersützung können die lästigen Symptome sogar gelindert werden. Ausdauersport in der richtigen Dosierung unterstützt den Organismus dabei, die Atemorgane und Bronchien zu stärken, sowie die Durchblutung anzuregen. Aber vergiss nicht: Asthma ist oft durch Allergien gegen Blütenpollen bedingt. Sollte also gerade Dein Allergen durch die Luft fliegen, ist es am besten, einen Gang zurückzuschalten. Übrigens: Durch moderne Therapiemöglichkeiten wie Inhalationspulver, können ganze 98 Prozent der Astmathiker beschwerdefrei leben und ihren Lieblingssport treiben.

Also, worauf wartest Du noch? Zieh Dir jetzt Deine Laufschuhe an und beginne Dein Training! Und denk dran: Wenn Du noch Sportbekleidung brauchst, kannst Du diese günstig mit den Gutscheinen von sport-rabatt.de erwerben. Besonders in den Sale-Bereichen von verschiedenen Online-Shops kannst Du richtig absahnen.

Du hast immer noch nicht die perfekte Bekleidung für Dein Lauftraining gefunden? Dann schau doch einfach mal bei mysportbrands vorbei und sahne dort tolle Sportbekleidung mit satten Rabatten ab!

Mit dem Rad in den Frühling

5 März 2012
Verfasser Franzi

Es ist endlich soweit – der Winter geht, das Frühling kommt! Die ersten Sonnenstrahlen dieses Jahr sorgen für Frühlingsgefühle und für das wachsende Bedürfnis an die frische Luft zu gehen. Selbst Sport macht plötzlich viel mehr Spaß als in den tristen und kalten Wintermonaten. Zum Start in die neue Saison, lohnt es sich, die erblühende Landschaft mit dem Fahrrad zu erkunden – denn Radeln macht nicht nur viel Freude, sondern gilt auch als Balsam für Körper und Geist. 


Blumenfahrrad am Bahnhof Machynlleth

Quelle: Thomas Scholz  / pixelio.de



Das Radeln bringt Dir und Deiner Familie viel Vorteile. Mit dem Tanken der ersten Sonnenstrahlen produziert Dein Körper jede Menge Vitamin D – und wir alle wissen: Vitamin D macht glücklich. So verscheucht Fahrradfahren im Frühling schlechte Laune und saisonale Winterdepressionen und macht Platz für Spaß, Freude und Lachen. Außerdem fördert Radeln die Fettverbrennung und der nahende Frühling ist der perfekte Anlass, den unliebsamen Pfunden aus der Winterzeit den Kampf anzusagen. Vor allem für stark übergewichtige Personen stellt konsequentes Radfahren in moderatem Tempo eine gesunde Alternative zu anderen schweißtreibenden und gelenkschädigenden Sportarten dar. Beim Abnehmen mit dem Fahrrad kommt es, wie bei allen anderen Ausdauersportarten auch, erst mal darauf an, ein regelmäßiges Training bei gleichbleibender Geschwindigkeit durchzuführen. So können – je nach Ausgangsgewicht – bis zu 500 Kilokalorien pro Stunde verbrannt werden. Optimal für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion ist ein zwei- bis dreimal wöchentliches Training von mindestens einer halben Stunde. Und dabei gibt es noch einen positiven Nebeneffekt: Durch regelmäßiges Radeln werden Herz- und Kreislaufsystem gestärkt, während das Immunsystem so richtig auf Touren gebracht wird.

In den ersten Frühlingswochen quält sich mehr als die Hälfte aller Bundesbürger mit Erschöpfung und Antriebslosigkeit herum. Sprich: Sie leiden an typischer Frühjahrsmüdigkeit. Da der Körper noch auf Winter konditioniert ist, reagiert er zunehmend irritiert auf die laueren Tage. Dabei liegt die Ursache vermutlich im Hormonhaushalt der Frühjahrsmüden. Wer sich regelmäßig an der frischen Luft bewegt, gewöhnt sich jedoch schneller an die veränderte Witterung und startet so entspannt in die wunderschönen Frühlingswochen. 


Naturumringt

Quelle: Albrecht E. Arnold  / pixelio.de


Bevor Du Deine Fahrradtour startest, solltest Du jedoch einige Vorkehrungen treffen. Im nächsten Teil dieses Blogbeitrags geben wir Dir deshalb einige Tipps und Tricks, damit Du sicher in die neue Radsaison startest.

Die richtige Kleidung

Obwohl die Sonne verführerisch scheint, solltest Du Dir folgendem bewusst sein: Der Frühling ist unbeständig. Selbst bei wolkenlosem Himmel kann die Luft noch trügerisch kühl sein. Deshalb solltest Du vor Deiner Radtour auf eine, an die Temperaturen angepasste, Kleidung achten. Professionelle Radfahrer sollten dabei auf atmungsaktive Textilien zurückgreifen; bei passionierten Hobbyradlern reicht die übliche Straßenbekleidung aus. Um beim Radfahren Unterkühlungen zu vermeiden, ist es wichtig, gerade bei windigem Wetter Kopf und Hals ausreichend zu schützen. Bei längeren Radtouren empfiehlt es sich zusätzlich, regenabweisende Schutzbekleidung einzupacken – denn das Wetter ist im Frühjahr alles andere als beständig. Und denk daran: Zu der richtig Fahrradbekleidung gehört auch immer ein sicherer Helm, der Deinen Kopf bei Unfällen schützt.

Fahrradinspektion

Sicherheit geht vor – Ganz nach diesem Motto, solltest Du vor Deiner Radtour überprüfen, ob Dein Fahrrad überhaupt fahrtauglich ist. Diesen Check solltest Du am besten einmal im Jahr von einem Fachmann ausführen lassen, damit dieser etwaige Mängel beheben kann, bevor Du zu Deiner großen Fahrradtour aufbrichst. Und denk dran: Bevor Du Dich auf den Sattel schwingst, solltest Du Deine Reifen aufpumpen, da diese durch das Lagern des Bikes an Luft verlieren.

Immer schön langsam

Hast Du die Wintermonate träge auf dem heimischen Sessel verbracht? Dann solltest Du jetzt darauf achten, nicht gleich beim ersten Ausflug mit dem Rad Höchstleistungen vollbringen zu wollen. Fang am besten lieber damit an, langsam Deine Runden zu drehen. Nach und nach kannst Du dann Dein Pensum steigern und kräftig in die Pedale treten – so, wie es sich für ein vernünftiges Fahrradtraining gehört.

Und jetzt: Genug gelesen! Mache Dich und Dein Fahrrad frühlingsfit und starte gleich heute noch mit einer schönen Radtour in die diesjährige Fahrradsaison!