Vorgestellt: Geocaching

16 Jan 2012
Verfasser Franzi

Der absolute Trendsport der letzten Jahre heißt Geocaching. Selbst untrainierte können an der sogenannten GPS-Schnitzeljagd teilnehmen und sich so an der elektronischen Schatzsuche erfreuen. Die Verstecke der Schätze werden dabei anhand von geografischen Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Gerätes gesucht werden. Wir haben es selbst ausprobiert und sind der Meinung: Geocaching macht Spaß, man kommt an die frische Luft und ein normaler Spaziergang wird dadurch auch für Kinder richtig spannend. Genau aus diesen Gründen stellen wir Dir in diesem Blogbeitrag das Geocachen genauer vor, denn dieser Trendsport wird sicherlich auch Dir gefallen.

Der Schatz, oder auch Geocache oder nur Cache genannt, befindet sich in der Regel in einem wasserdichten Behälter. In diesem befinden sich meistens ein kleines Logbuch, in das Du Deinen Namen eintragen kannst und Tauschgegenstände, die Du gegen einen neues 'Geschenk' austauschen und mit nach Hause nehmen kannst. Nachdem Du Dich an Deinem Fund erfreut hast, kommt der Cache wieder an die Stelle, an dem Du ihn gefunden hast – andere wollen ihn ja schließlich auch noch finden. Anschließend kannst Du Deinen Fund online dokumentieren und so anderen Helfen, das Versteck zu finden oder den 'Eigentümer' des Schatzes mitteilen, wie es seinem Cache so ergeht.

Aber achte beim Cachen darauf, dass sogenannte Muggel – also Nicht-Cacher – das Versteck des Schatzes nicht entdecken. Sie könnten ihn entwenden und so findet der spannende Ausflug ein schnelles Ende.

Doch wo versteckt man eigentlich so einen Geocache? Aus Rücksicht auf die Natur ist das Vergraben des Schatzes nicht nur verpönt, sondern in den Nutzungsbedinungen auch ausdrücklich untersagt. Deshalb werden überwiegend vorhandene Hohlräume wie Höhlen, Nischen, Baumwurzeln, Mauerritzen und alte Gebäude als Versteck verwendet. Um Zufallsfunde zu verhindern und die Suche zu erschweren, sind die Verstecke meist getarnt. Insbesondere bodennahe Caches werden mit Laub, Rinde, Moos, Zweigen oder Steinen entsprechend getarnt.

Natürlich hast Du beim Geocachen die Möglichkeit, zwischen leichten und schwierigen Verstecken auszuwählen. So kannst Du Dir überlegen, ob Du eine einfache oder schwere Wegstrecke auf Dich nehmen willst oder Dir den Schwierigkeitsgrad der gestellten Aufgaben aussuchen. Übrigens: Um manche Caches zu erreichen, benötigst Du eine besondere Ausrüstung – das kann von einer einfachen Taschenlampe bis hin zur Bergsteiger-, Kletter- oder Tauchausrüstung reichen. Bei anderen Caches musste Du Aufgaben, Rätsel oder Rechenaufgaben lösen, um so den Standort des Verstecks zu erfahren.

Und? Konnten wir Dich vom Geocaching überzeugen? Dann schnapp Dir Deine Kinder, Eltern, Geschwister, den Hund oder stiefel allein los und suche Deinen ersten Cache in Deiner Nähe. Alles was Du brauchst, um einen einfachen Schatz zu suchen, sind passende Kleidung, ordentliche Schuhe und ein GPS-Gerät.

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